Kaiser Maximilian I. hat Kultur, Politik und Leben in Tirol sehr stark geprägt und in Innsbruck sein einzigartiges kaiserliches Grabmal in Auftrag gegeben. Erst auf dem Totenbett hat der Kaiser den Wunsch geäußert, in der St.-Georgskapelle in Wiener Neustadt begraben zu werden.
Dreißig Jahre nach Maximilians Tod waren 28 überlebensgroße Bronzestatuen vollendet, die von bedeutenden Künstlern wie Albrecht Dürer entworfen wurden. Da die Statuen nicht nach Wiener Neustadt gebracht wurden und in Innsbruck blieben, wurden sie in der 1553 bis 1563 erbauten Hofkirche aufgestellt.
Im Anschluss daran wurde der künstlerisch wertvoll ausgestattete Kenotaph (ein leeres Grab) errichtet.
In der Silbernen Kapelle der Hofkirche liegen Erzherzog Ferdinand II. und seine bürgerliche Gemahlin Philippine Welser begraben. Andreas Hofers Gebeine wurden 1823 von Mantua nach Innsbruck gebracht und in der Hofkirche beigesetzt.